Normalitätsprinzip ist unser Leitfaden.
Wir bauen Brücken in diese Welt. Wir tauschen uns über Vorlieben und Gewohnheiten, Hobbies und prägende Erlebnisse aus. Das hilft uns die Einzigartigkeit der Person zu erkennen und sie in den Mittelpunkt unseres individuellen Handelns zu stellen. Uns ist wichtig das wir den Bewohner als die Person erkennen die er ist. Darauf bauen wir ein persönlichkeitsbezogenes Konzept auf, mit dem Ziel jeden Bewohner uneingeschränktes und zufriedenes Leben zu ermöglichen. Grundlegend für dieses Konzepts ist ein strukturierter Tag. Während gleichbleibende Elemente für ein sicheres Gefühl sorgen, bringen wechselnde Angebote und Reize positive Anregung und dosierte Variabalität in das Leben der Bewohner.
Kompetenz in Demenz.
- Spezielles Pflegekonzept
- Geschulte Pflegekräfte
- Wir nehmen uns viel Zeit
- Geschützte Wohngruppe
- Strukturierter Tagesablauf
- Vielseitige Aktivitäten, z.B. Malen, Basteln
- Optimales Wohnumfeld
Lebensstilgruppen.

Personenzentrierte Pflege nach Kitwood
Personenzentrierte Pflege nach Kitwood


Snoezelen

Snoezelen

Basale Stimulation
Basale Stimulation
Die basale Stimulation fördert Menschen in ihrer Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation. Es werden alle Sinne des Menschen angesprochen: Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen, Wahrnehmungen auf der Haut, das Spüren der eigenen Muskulatur und der Körperlage im Raum. Dies sind Basiserfahrungen des Körpers, die er schon vor seiner Geburt gemacht hat. Für Menschen mit Demenz werden sie mit Fortschreiten der Erkrankung immer wichtiger. Bedingt durch die dementielle Veränderung können mehrere Sinneskanäle geschwächt werden oder gar ausfallen, daher muss umso stärker auf die anderen eingegangen werden, um so das Bewusstsein für den eigenen Körper zu erhalten.
- Durch die basale Stimulation wird über eine gezielte Reizung der Sinne die Wahrnehmung gefördert und aktiviert. In der frühen Phase der Demenz gilt es vermehrt aktiv zu sein und zu bleiben.
Hierbei bieten wir Aktivitäten an, die Einschränkungen oder schwindenden Fähigkeiten möglichst nicht bewusst machen. - Im weiteren Verlauf einer demenziellen Erkrankung nimmt die Fähigkeit, sich selbst zu beschäftigen, immer weiter ab und es entwickelt sich eine größere Abhängigkeit von anderen. In dieser Phase gilt es, durch möglichst alltagsnahe Aktivitäten ein Gefühl des Gebrauchtwerdens zu schaffen.
- Den wichtigsten Einfluss hat die basale Stimulation in der letzten Phase der Demenz. Die Umgebung wird kaum noch bewusst wahrgenommen und andere Sinneskanäle, wie das Gehör oder der Sehsinn sind im Alter häufig eingeschränkt. Hier können auch schon kleine Veränderungen des Alltags die Sinne stimulieren. Z.B. Düfte oder leicht veränderte Wassertemperaturen beim Waschen. Wir berücksichtigen diese Faktoren auch in unseren Wohngruppen.


Integrative Validation nach Richard®

Integrative Validation nach Richard®
Die Persönlichkeit des Menschen mit Demenz, sein Leben und seine Ressourcen bilden die Basis für die Arbeit mit dieser Methode. Die Integrative Validation nach Richard® stellt die erlebte Gegenwart des Menschen mit Demenz und die damit verbundenen Gefühle und Ressourcen des Erkrankten in den Mittelpunkt. Jeder Bewohner wird im Team betrachtet und das Team versucht möglichst individuell auf ihn einzugehen. Da der Mensch mit Demenz uns nicht auf der Ebene unserer Wirklichkeit begegnen kann, müssen wir die Brücke schlagen zu seiner Wirklichkeit.
- Diese „Brücke“ stützt sich auf drei Säulen:
Eine wertschätzende und empathische Grundhaltung. Das drückt sich aus in wahrnehmen, verstehen, annehmen und für gültig erklären. - Die Beziehung und sichere Bindung, in der der Mensch mit Demenz in seiner Identität bestätigt und gestärkt wird.
- Die besondere Form der Kommunikation als zentrales Element. Je nach Situation unterscheidet die Integrative Validation nach Richard® dabei zwischen zwei Prinzipien: dem Prinzip ’Agieren‘, das in jeder alltäglichen Begegnung möglich ist, und dem Prinzip ‚Reagieren‘ als Form der Kommunikation in emotional zugespitzten Situationen. Im Verlauf der Erkrankung geht zudem die zeitliche Orientierung verloren. Die Vergangenheit wird zur Gegenwart – Gegenwart und Zukunft können nicht mehr festgehalten werden. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass die Vergangenheit – quasi die Innenwelt der Menschen mit Demenz – deren derzeitige „wirkliche“ Gegenwart darstellt.

Besondere Essensform (Basal)
Besondere Essensform (Basal)
Die Mahlzeiten bieten in vielfältiger Weise Gelegenheit, sich einem demenzerkrankten Menschen zu widmen. Menschen, die ihre Selbstständigkeit auch beim Essen ganz oder teilweise verloren haben und oft an Appetitmangel leiden, können durch das Medium Essen stimuliert werden. Durch verschiedene Vorgehensweisen können z.B. Appetit geweckt werden und vorhandene Ressourcen neu entdeckt werden. Das basale Bedürfnis, zu essen, stellt sich in regelmäßigen Abständen automatisch ein und muss gestillt werden. Die Stillung dieses Bedürfnisses wiederum ist mit Anregung gekoppelt, denn Essen fordert unsere Sinne und stimuliert somit unseren Geist.
Positive Effekte sind z.B.
- Die Essensaufnahme kann Erinnerungen wecken
- Essen als soziales Geschehen zwischen Betreuer und Bewohner
- Das Essensritual setzt eine Tagesstruktur
- Der Appetit wird angeregt
- Förderung oder Wiederentdeckung von Ressourcen
- Bewegungsförderung – Anleiten zum selbständigen Essen
Je nach Einschränkungen der Bewohner finden wir individuell den richtigen
Weg, wie und in welchem Maße die Förderung aussehen soll.


Der Sinnesgarten

Der Sinnesgarten
Sich in der Natur aufzuhalten bewirkt einen inneren Frieden, den vermutlich jeder kennt. Auch hat jeder Mensch Erinnerungen an einen oder seinen Garten. Der Aufenthalt im Freien, an der frischen Luft, belebt Körper und Geist. Unser Sinnesgarten mit seinem großen geschützten Außenbereich bietet demenziell erkrankten Menschen neue Möglichkeiten, Erinnerungen wiederzubeleben, das Wohlbefinden und die Lebensqualität zu steigern.
Besonderen Wert haben wir auf folgende Aspekte gelegt:
- Bepflanzung und Gestaltung, die die Sinne anspricht (sehen, hören, riechen
und tasten). - Geschützte Sitzecken, die Geborgenheit vermitteln.
- Stationen die in verschiedener Weise die Sinne reizen und Stationen mit den guten alten Dingen, die Erinnerungen wecken
- Eine Bepflanzung, die das jahreszeitliche Kommen und Gehen widerspiegelt,
- Hochbeet: Pflanzen berühren und ihren Duft riechen
- Als geschützter Bereich den Zugang zum Garten nur vom Haus aus

Musik
Musik
Das Gehirn verarbeitet Musik wie eine Bewegung. Sich an Musik zu erinnern, ist wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht. Alte Melodien können längst verstaubte Erinnerungen wiederbeleben. Für Senioren bedeutet Musik mitunter noch viel mehr. Wenn Musik durch die Pflegeinrichtung tönt, ist das für viele Senioren so, als hätte jemand das Fenster weit aufgemacht und frische Frühlingsluft
hereingelassen.
Musik – in kleinen täglichen Dosen – beruhigt und belebt, sofern sie den Bewohnern gefällt.
Lieder begleiten unser Leben und wecken Erinnerungen, denn Musik wird immer im Kontext aufgenommen und kaum etwas bleibt besser im Gedächtnis haften als Musik. Daher hat Musik in unserem Hause einen hohen Stellenwert.


Bewegungs-Training

Bewegungs-Training

Behütete Bereiche
Behütete Bereiche


